Bis zu 1.000 Münzen an Kleingeld kostenlos einzahlen

Kleingeld

Öfters kommt die Frage auf, wie man sein Kleingeld möglichst preiswert, wenn sogar kostenlos bei einer Bank einzahlen lassen kann. Vielen Banken schrauben das Limit pro Tag an Kleingeld-Einzahlungen massiv zurück oder bieten es gar nicht an. Hier zeige ich euch eine Möglichkeit, pro Einzahlung bis zu 1.000 Münzen loszuwerden.

Die meisten Banken schrauben derzeit die Einzahlungen von Münzen massiv zurück. Der Grund (zumindest laut der Banken) liegt wohl daran, dass die Einzahlungen bei der Banken für die Bank selbst auf Dauer zu teuer wird.

Man rollt das Geld nicht mehr, sondern hat dafür Automaten, die dann das Kleingeld ein Beuteln lagern, die dann versiegelt werden und dann meist abgeholt werden. Diese ganze Prozedur wäre wohl auf Dauer zu teuer für die Bank, sodass das Limit runtergeschraubt wird und wer dennoch mehr einzahlen möchte, muss eine Gebühr zahlen.

Klingt zumindest, meiner Meinung nach ein Wenig nachvollziehbar. Das Versiegeln, Abholen der Beuteln durch Firmen und die Weiterverarbeitung vom Kleingeld kostet natürlich etwas. Da man das Kleingeld schon lange nicht mehr rollt, müssen die einzelnen Münzen irgendwie weiterverarbeitet werden.

Man kann das auch ganz einfach machen, wie es derzeit auch bei einigen Banken der Trend ist, das Einzahlen von Münzen entweder komplett einzustellen oder nur auf 100-200 Münzen pro Tag zu beschränken. So kommt halt entweder kein Kleingeld mehr zur Weiterverarbeitung auf und wenn doch, dann nur in sehr wenige Mengen, sodass man nicht wie vorher viele volle Beuteln hat.

Aber wie dem auch sei: Aktuell kann man bei der Commerzbank sein Kleingeld in Massen loswerden. Denn diese Bank erlaubt immer noch bis zu 1.000 Münzen pro Einzahlungen an den hauseigenen Automaten. Man braucht dafür weder Mitarbeiter oder sonst irgendwas. Das läuft alles automatisch ab und ist daher wohl etwas preiswerter für die Bank oder auch einfach nur Kundenorientiert.

Jedoch, wenn man gerade kein Schüler oder ähnliches zufälligerweise ist, muss man Kontoführungsgebühr bezahlen. Jetzt kommt der Trick, wie man trotzdem ein kostenloses Konto mehr oder weniger bei der dieser Bank erhält.

Man eröffnet sich einfach ein Girokonto bei der .comdirect, die bekanntlich eine Tochtergesellschaft ist. Als .comdirect Kunde kann man den kompletten Service nutzen, die auch bei den Commerzbank Kunden angeboten werden.

Nachdem man sein Konto dort eröffnet hat, begibt man sich einfach mit der dazugehörige Bankkarte zu einer Commerzbank-Filiale, nutzt den Einzahl-Automaten und schmeißt da sein Kleingeld rein. Binnen wenige Stunden steht einem sofort das eingezahlte Kleingeld auch bei der .comdirect zur Verfügung.

Die .comdirect Bank ist eine Tochtergesellschaft der Commerzbank, die eine reine Online-Bank ist und dementsprechend keine Kontoführungsgebühren verlangt. Man muss dieses Konto auch nicht mal als Gehaltskonto führen oder ähnliches.

So kann man das Konto dort einfach nur für sein Kleingeld benutzen, sollte es die hauseigene Bank nicht (mehr) anbieten oder hohe Gebühren dafür verlangen (Sparkasse…). Ich persönlich mache es nicht anders.

Wer mehr erfahren möchte: Meine persönliche Erfahrungen mit der .comdirect | Kontoeröffnung

Update vom 28. Oktober 2016: Bis zum 07. November 2016 erhält man bei der Kontoeröffnung automatisch einen 20 Euro Amazon-Gutschein per Email zugestellt.


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    Raphael ist Autor und Inhaber von Gedankenausbruch.com. Bei Anregungen, Fragen oder Problemen gerne und zu jederzeit erreichbar. Wenn du zum Beitrag eine Frage hast, veröffentliche einfach ein Kommentar. Per E-Mail werden wir darüber informiert und werden schnellstmöglich antworten.

    3 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

    1. Seit Anfang 2015 müssen alle Münzen einzeln auf Echtheit und Umlauffähigkeit geprüft werden. Mit dieser Maßnahme möchte die Europäische Zentralbank das Falschgeldaufkommen reduzieren. Somit werden ab 2015 Münzen nur noch ungerollt im Safebag/lose entgegen genommen.

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