Samsung: Support für das Samsung Galaxy A3 und J1 mit J3 gestrichen

Samsung

Bei Samsung hat man sich nun dazu entschieden, den Update-Support für die Smartphones Samsung Galaxy A3, sowie für das Samsung Galaxy J1 und Samsung Galaxy J3 restlos zu streichen.

Besitzt man ein Smartphone der Reihe Samsung Galaxy A3, Samsung Galaxy J1 oder Samsung Galaxy J3, welche allesamt 2016 veröffentlicht wurden, sollte sich womöglich nach Alternativen umschauen.


Denn bei Samsung hat man nun den offiziellen Support für die oben genannten Smartphones gestrichen. Somit erhalten diese auch keine Sicherheitsupdates mehr und bleiben bei eventuell vorhandenen Sicherheitslücken sitzen.

Gerade für Käufer im letzten Jahr, die das Samsung Galaxy J3 im November 2017 im Angebot beim Discounter ALDI gekauft haben, ist die Einstellung des Supports ziemlich bitter. Bei ALDI wurde das Smartphone zu der Zeit für 129 Euro angeboten.

Allein der Sicherheit wegen sollte man sich nun nach Alternativen umschauen, wenn man eins der genannten Smartphones (aktiv) nutzt. Wer sich mit der Android-Materie (etwas) auskennt, sollte ohnehin schon in Erwähnung ziehen, ein Custom-ROM auf das Smartphone aufzuspielen.


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Raphael Jäger

Veröffentlicht von

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2 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Hallo Herr Jäger, ich habe Galaxy A3 seit einen halbem Jahr und kann mir als Rentnerin kein neues Smartphone leisten. Wie kann man nach Ende des Supports die nötigen Sicherheitsupdates downloaden, damit ich das Smartphone noch einige Zeit nutzen kann? Könnte man diese Updates evtl. über WinFuture installieren?
    Vielen Dank!

    • Raphael Jäger

      Hallo Renate,

      erstmal finde ich es gut, dass Du dir Gedanken machst über die Sicherheit deines Smartphones. Leider ist das – gerade im Andorid-Sektor – eher ungewöhnlich.

      Nun zum Thema: Leider kann man ein Android-Smartphone – dazu zählen auch Tables und Co. – nicht „einfach so“ updaten wie man es bei Windows kennt. Es gibt in der Regel keine einheitliche Upates für eine Android-Version, welches sich global auf alle Geräte anwenden lässt.

      Um das etwas zu verständlicher zu machen: Google entwickelt das Android-Betriebssystem und gibt es anschließend als fertiges Produkt an große Hersteller wie Samsung, Wikomobile und Co. heraus. Diese Hersteller modifizieren zu 99,98 Prozent immer die erhaltene Android-Version für die eigene Smartphones, obwohl sie es eigentlich nicht tun müssen. Aufgrund dessen, dass jeder Hersteller die frische Android-Version von Google modifiziert, kann diese Version auch nur für dieses Smartphone verwendet werden, für welches es modifiziert haben. Würden die Hersteller die Versionen von Google nicht modifizieren, könnte man auch alle Android-Updates und Versionen auf so ziemlich alle verfügbaren Android-Smartphone verwenden.

      Daher gibt es auch in der Android-Branche keine „globale Updates“ für alle Android-Smartpphones, Tables und ähnlicheres.

      Warum modifizieren die Hersteller das Android von Google? Hat verschiedene Gründe. Die Hersteller implementieren dann eigene Features und Apps in das Betriebssystem ein, um den Kunden etwas „exklusives“ bieten zu können. In der Regel werden auch Apps von Drittanbietern – wie Outlook oder ähnlicheres – vorinstalliert, beziehungsweise in der eigenen, modifizierten Android-Version implementiert, wodurch die Hersteller Geld bekommen, weil sie ihre Apps vorinstallieren. In der Regel braucht sowas aber kein Mensch.

      Da wir nun wissen, dass für jeden Android-Smartphone (Gerät) eine eigene Androdi-Version kreiert wird, wirst Du nun auch verstehen können, wieso Samsung keine Updates mehr anbietet. Samsung konzentriert sich lieber auf die neuesten Smartphones von sich und aktualisiert diese, statt ältere Smartphones.

      Daher ist es auch nicht möglich, irgendwo ein Update herunterzuladen und es für das Samsung Galaxy A3 verwenden zu können.

      Weil dieses Vorhaben aber viele Menschen auf den Zeiger geht, gibt es Communitys, die sich die frische, unangetastete Android-Version direkt bei Google holen und für sehr viele Smartphones anpassen. Ohne, dass dort zusätzlicher „Müll“ installiert wird.

      Um sowas aber machen zu können, benötigt man auf jeden Fall Fachwissen. Es ist leider nicht für die „breite Masse“ gedacht und wer nicht englisch beherrscht, wird auch so gut wie keine aktuellen Tutorials (Anleitungen) finden.

      Höre dich mal in deiner Umgebung um, ob sich jemand mit dem Rooten von Smartphones auskennt. Meist sind das die jüngere Menschen, die sowas draufhaben. Mit diesem Verfahren wird dein Smartphone komplett zurückgesetzt und von Grund auf ein uneingeschränktes Android installiert. Als hätte man ein stark eingeschränktes Windows, welches durch eine Neuinstallation einer anderen Windows-Art derselben Version wieder auf den Ursprung des Originals (von Google) zurückgesetzt wird.

      Sowas kann aber auch gründlich schief laufen und dein Smartphone kaputt machen. Daher bitte unbedingt jemanden aufsuchen, der sowas kann und sich auskennt, wenn du sowas machen lassen möchtest. Vorteil: Du hast in der Regel das aller aktuellste Android mit allen Sicherheitsupdates, die zuvor veröffentlicht wurden. Nachteil: Deine Garantie erlischt.

      Wenn du nicht mit dem Smartphone im Internet surfst, dann kannst du es etwas außer acht lassen, nicht die neuesten Android-Updates installiert zu haben. Verwende nur vertrauenswürdige Apps, klicke auf keine Links in E-Mails, die du nicht kennst und all sowas. Richte dir außerdem eine Drittanbietersperre bei deinem Mobilfunkanbieter ein. Damit wird verhindert, dass du kostenpflichtige Dienate über dein Smartphone verwenden kannst, die dein Guthaben oder deine Vertragsrechnung in die Höhe schießen.

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