PayPal – Aufklärung von Datenweitergabe an das JobCenter

PayPal

Aktuell schwirrt im Internet die Meldung rum, dass mit der neuen Datenschutzbestimmungen von PayPal, die am 01. Juli 2015 in Kraft tritt, weitreichend die vorhandene PayPal-Benutzerdaten an das JobCenter ohne weiteres weitergereicht werden kann. Dazu nicht nur die Kontobewegungen, sondern auch Foto, IP-Adresse, Standort-Daten und vieles mehr.

Im Internet verbreitet sich aktuell die Meldung, dass mit den neuen Datenschutzbestimmungen von PayPal, die ab dem 01. Juli 2015 in Kraft tritt, jegliche vorhandene Daten zukünftig an das JobCenter weitergegeben werden kann.

Dabei wurde aus den vorgestellten neuen Datenschutzbestimmungen folgendes herauszitiert:
1. „wir begründet davon ausgehen können, dass es für uns angemessen ist, diese bei ihren Nachforschungen zu Betrug und anderen illegalen oder potenziell illegalen Aktivitäten
2. „Name, Adresse, E-Mail-Adresse, Telefonnummer, Benutzername, Foto, IP-Adresse, Geräte-ID, Standortdaten, Kontonummern, Kontoarten, Angaben zu den mit dem Konto genutzten Zahlungsinstrumenten, Details der Zahlungsvorgängen, Details zu geschäftlichen Zahlungen, Kundenangaben und -berichte, Kontovoreinstellungen, Angaben zur Identität, die im Rahmen unserer „Know Your Customer“-Prüfungen erfasst wurden und Kundenkorrespondenz

Desweiteren wird geschrieben, dass mit den neuen Datenschutzbestimmungen die Behörden das Recht haben, die oben genannte Informationen anzufordern. Außerdem, dass das JobCenter jederzeit das Recht hat, bei PayPal anzufragen, ob ihr Kunde auch bei denen Kunde ist.

Heißt also, dass quasi ab übernächsten Monat jeder vom JobCenter hingehen und anfragen kann, ob man bei denen ein Konto besitzt und im Ja-Fall dann „Name, Adresse, E-Mail-Adresse, Telefonnummer, Benutzername, Foto, IP-Adresse, Geräte-ID, Standortdaten, Kontonummern, Kontoarten, Angaben zu den mit dem Konto genutzten Zahlungsinstrumenten, Details der Zahlungsvorgängen, Details zu geschäftlichen Zahlungen, Kundenangaben und -berichte, Kontovoreinstellungen, Angaben zur Identität, die im Rahmen unserer „Know Your Customer“-Prüfungen erfasst wurden und Kundenkorrespondenz“ herausgegeben wird.

Soweit erstmal zu den Informationen, die generell veröffentlicht wurden. Klingt meiner Meinung erstmal äußerst skandalös, dass das JobCenter ohne weiteres die oben zitierten Informationen anfordern kann.

Aber jetzt kommen wir mal zu den Fakten, Kurzfassung:
1. Die oben herauszitierten Informationen sind völlig aus dem Kontext gerissen
2. Zudem sind diese Informationen auch bei der alten Datenschutzbestimmungen von PayPal vorhanden – siehe alte Datenschutzbestimmungen und die neuen Datenschutzbestimmungen (hier als Backup, sollte PayPal etwas an den URLs ändern: alt | neu)
3. Es wird zwar auch „Behörden“ genannt, aber man geht nicht speziell auf das JobCenter ein – außerdem besitzt nicht mal jede Stadt/Kommune einen JobCenter
4. Da die oben genannten, zitierten Informationen schon lange vorher in den Datenschutzbestimmungen vorhanden sind, hätte angeblich das JobCenter schon lange diese Informationen anfordern können und nicht erst ab dem 01. Juli 2015
5. Sollte es dazu kommen, dass die Daten herausgegeben werden, wird sicherlich nicht alle von PayPal erhobene Daten herausgegeben (Foto, IP-Adresse usw., siehe oben)
6. Diese oben zitierte Informationen sind Daten, die PayPal selbst erheben(, die zum Teil auch vom Kunden selbst angegeben wurden) und sind nicht die Daten, die auch alle an das JobCenter beziehungsweise Behörden weitergereicht werden
7. Aufgrund, dass eBay und PayPal sich in „eigenständige Unternehmen“ auflösen, muss eine neue Datenschutzbestimmung her und teils alte, ungültige Informationen sind entfernt worden – vergleicht einfach die alte und neue Datenschutzbestimmungen (sind bei Punkt 2 verlinkt)

Das einmal kurz zusammengefasst. Fakt also, dass diese Meldungen meiner Meinung nach ziemlich irrelevant ist, da diese schon vorher in den Datenschutzbestimmungen vorhanden waren und sicherlich nicht einfach das JobCenter anklingeln kann bei PayPal und die kompletten Datensätze von denen bekommt.

Wer sich damit noch etwas intensiver befassen möchte, kann hier einfach weiterlesen:
Wir haben also mittlerweile gelernt, dass diese Information, „dass das JobCenter ab dem 01. Juli 2015 alle erhobene Daten ohne Weiteres anfordern kann“ ziemlich schwachsinnig ist.

Würde das nämlich stimmen, hätte das JobCenter auch in der Vergangenheit laut den Datenschutzbestimmungen von PayPal jederzeit diese Informationen anfordern können. Wäre es wirklich jemals soweit gekommen, wäre dieser Fall weitrechend bekannt geworden. Glaubt mir.

Was ich aber in meinem persönlichen Umfeld schon mitbekommen habe ist, dass bei den ALG II-Weiterbewilligungs-/Bescheide gefragt wird, ob man ein persönliches PayPal-Konto besitzt. Das ist nicht immer so gewesen und sollte relativ neu sein, dass das abgefragt wird.

Natürlich kann man sich nun denken, dass es in ferner Zukunft wirklich soweit kommen wird, dass das JobCenter (oder das Arbeitsamt, je nach Stadt/Kommune) bei PayPal anfragt, ob ein Konto bei denen vorhanden ist oder nicht. Aber ich persönlich denke, dass das nur der Fall sein wird, wenn man denkt, dass man unwahre Angaben gemacht hat und die Vermutung nahe liegt, dass man neben der Sozialhilfe sich eine kleine, goldene Nase verdient.

Solche Aktionen finden statt, aber dort fragt man beispielsweise nur bei der Bundesbank(?) nach (anhand Vor-/Nachname, Anschrift und Geburtsdatum), welche Konten der Kunde bei welcher Banken er hat und wie hoch der Kontostand ist. Sollte man PayPal wirklich mit einbeziehen, wird hier sicherlich nur dasselbige gefragt, ob ein Konto vorhanden ist oder nicht und wie viele Euronen dort gebunkert wird.

Denn alles weitere, wie Kontoumsätze/Kontoauszüge und Co. muss vom Kunden (also vom Sozialhilfeempfänger) selbst vorgelegt werden, wenn neben der bereits schon angegebene Konten noch andere vorhanden sind. PayPal wird hier sicherlich nicht Daten wie IP-Adresse, komplette Kontoumsätze, Foto und Co. weiterreichen. Solche Daten werden nur für eigene Zwecke erhoben und verwendet.

Wer sich dennoch „unsicher“ fühlt, dass man „ausspioniert“ werden kann, sollte einfach sein PayPal-Benutzerkonto schließen. Dabei ist es ganz gleich, ob vor dem 01. Juli 2015 oder danach. Die zitierten Klauseln gab es schon lange vorher.

Meiner Meinung nach aber schwachsinnig, da man sicherlich nicht im „Rahmen einer Überprüfung“ seitens JobCenter und Co. nur bei PayPal alleine anfragt. Wenn man wirklich solch einen Verdacht hat und man möchte diesen nachgehen, werden alle Register gezogen und nicht nur einfach „just for fun“ bei PayPal angefragt.


  • Veröffentlicht von

    Raphael ist Autor und Inhaber von Gedankenausbruch.com. Bei Anregungen, Fragen oder Problemen gerne und zu jederzeit erreichbar. Wenn du zum Beitrag eine Frage hast, veröffentliche einfach ein Kommentar. Per E-Mail werden wir darüber informiert und werden schnellstmöglich antworten.

    29 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

    1. Zu: Was lernen wir daraus? …

      Ein Grund mehr PayPal zu kündigen. Allein die Diskussion, die Sie hier führen, ist ein Beweis dafür, wie man sich in spitzfindigen AGBs verlieren kann – selbst wenn Menschen, erst im Nachhinein erkennen, dass die Datenschutzbestimmungen genauso beschissen sind, wie die erneuerten – hat es keinen plausiblen Grund, Datenkraken wie in diesem PayPal am Leben erhalten zu wollen. Es sei denn, es gelingt uns – solche von Privatinteressen geleiteten Institutionen – wie das Bankwesen und seine spezifischen Ableger dazu – in gemeinwohlorientierte Hände zu bringen. Vom Bürger für den Bürger – damit wäre dem Datenschutz mehr gedient als Greenwashing zu betreiben in Bezug auf AGBs von PayPal. Ich bin Ottokar dankbar dafür, mich für dieses Thema, sensibilisiert zu haben. Danke dafür …

      Allerbeste Grüße: Grilleau

      • Wenn ich so viel Zeit wie manch ein anderer hier, ich wäre froh darum. Aber mir liegt die Debatte am Herzen. Sie unterstellen also – pauschal – weil es eine Diskussion zum Thema gibt wäre die Beweislage eindeutig?

        Ich könnte den ganzen ansässigen Hobbyjuristen die an ihrem 1. Staatsexamen gescheitert sind, mit einem Satz die komplette Grundlage der Diskussion entziehen: Allgemeine Geschäftsbedingungen (kurz: AGB) überstehen keinem Gesetz in Deutschland. Kommt es – egal in welcher Form – zu nicht vereinbaren Klauseln in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen eines Unternehmen, ist das juristische BGB (Bürgerliche Gesetzbuch) anzuwenden.

        Jetzt sind Sie dran. Noch Argumente? Wenn ja, lesen Sie den Satz nochmals deutlich und genau und verinnerlichen sich den Satz „KEINE Allgemeinen Geschäftsbedingungen, sind dem deutschen Recht übergeordnet“. Das durfte übrigens einer der größten Unternehmen (der abgebissene Apfel) mit seinen Garantiebestimmungen hinsichtlich der Garantiebestimmungen schon deutlich spüren.

        Die Allgemeinen Bedingungen von PayPal sind nichts andere wie transparenter gestaltet und besser angeordnet. Eigentlich müsste ich dem Unternehmen nun ein großes Lob aussprechen, weil diese nun ihren AGB deutlich benennen was MÖGLICH ist im rechtlichen Rahmen (wo wir wieder bei dem Punkt sind, dass AGB nur kleinere Zusätze zu geltenden BGB sind in denen i.d.R Lieferbedienungen, etc. festgelegt werden – den dies obliegt einem Händler zu entscheiden, eingeschränkt durch das Widerrufsrecht).

        Sie sehen also, nichts neues und nichts brisantes und im Falle der ehrlichen Steuerzahler belohne ich PayPal sogar nun mit einer neuem Mitglied – nämlich mich selbst (ich besaß bis jetzt kein Konto dort).

        Hinsichtlich der geänderten AGB’s ändert sich für einen Bezieher von Sozialleistungen nichts. Für die Herausgabe von Daten an staatliche Institutionen muss ein, juristisch korrekt benannter, „begründeter Anfangsverdacht“ bestehen. Soll heißen: Der Kunde des Jobcenter sitzt im Beratungsgespräch mit eine Rolex und bitte um sechsmonatige Verlängerung seiner Sozialbezüge.

        Dies können Sie doch nicht gut finden oder?
        Selbst wenn jemand – auch offiziell – abgemeldet einen Internetvertrieb betreibt, so hat dieser immer noch die Freigrenze was er sich als Beibrot dazu verdienen darf. Darüber hinaus stellen private Verkäufe kein Vermögen dar das angerechnet werden darf. Alles riesengroßer Müll und Panikmache was den lesenden Menschen dort angetan wird.

        Man sollte eventuell einmal hinterfragen – und muss dieses auch – ob es so sozial ist, ehrlichen Menschen die auf Sozialleistungen angewiesen sind, noch mehr Angst zu machen die völlig unbegründet und absurd ist. Denken Sie und schämen Sie sich eigentlich nicht, dass diese Menschen genug Zukunftsängste und Probleme haben und Sie dazu beitragen das dieses Angstgefühl und das Gefühl der Ausgrenzung steigt durch ihren Beitrag? Wenn es denn wenigstens stimmen würde und begründet wäre, dann würde ich mich dafür auch einsetzen – aber dieses tut mir einfach leid, weil es Bildzeitungsniveau ist und Ängste schüren wo es gar keine gibt.

        • Ich antworte jetzt in Ihrem Ton!

          Sie können es sich begründen und erklären, wie Sie wollen, wir wissen eben besser um die Dinge Bescheid. Wir kennen um die mafiösen Strukturen, ganz speziell im Bankwesen. Wir wissen auch, dass ein Klagen hinweg durch alle Instanzen fast unmöglich ist. Wenn Großkonzerne, der Masse ans Bein pinkeln will, so wird das auch gemacht, und Sie als Wurm werden nur noch gefressen. Dieses komplette Bankenwesen gehört an die Kette genommen – so auch PayPal. Und Ihr plakatives Argument mit dem im „Jobcenter sitzen und mit einer Rolex“ – zeigt mir Ihren grenzdebilen Sachverstand über die strukturelle Gewalt, die über das SGB II ausgeübt wird. Davon haben Sie so viel Ahnung wie eine Ratte von der Geldschöpfung mittels Buchungssatz.

          Wenn Sie einen Vertrag unterschreiben und damit die AGBs akzeptieren – hilft Ihnen die deutsche Rechtsprechung nur noch, wenn der Vertrag sittenwidrig ist. Da die komplette Richterschaft mittlerweile im neoliberalen Sinne agiert können sich vorstelle, wie Begrifflichkeit gedehnt werden kann – und auch wird das können Sie an zweiundfünfzig Grundsatzartikel ablesen, die für SGB II Bezieher einfach mal so gestrichen wurde: http://grundrechteforum.de/52

          Ich kann nur jedem empfehlen – PayPal zu meiden – da nützt Ihr willfähriges Schönschreiben auch nichts – denn wissen wir auch um die Bundesagentur für Arbeit und seiner mafiösen Vorgehensweise – eine Kostprobe vielleicht?

          Na, dann lesen Sie mal hier: http://www.nachrichtenspiegel.de/2014/07/02/hartz-iv-deutschlands-krieg-gegen-die-arbeitslosen-geht-in-die-naechste-runde/

          Speisen Sie weiter Ihre Argumentationskette aus Ihrer lebensfernen Blase heraus – doch bitte unterlassen Sie es, Menschen in Ihr Unglück zu stürzen – und UNS, die vor solche Strukturen, warnen, auf Bildzeitungsniveau herunterbrechen zu wollen. Wenn hier jemand gefährlich in seinem Wirken ist, dann Sie; nicht wir – das wäre mal so meiner Meinung.

          Tach auch

    2. Das war schon immer so. Das Finanzamt, konnte im Rahmen seiner Tätigkeit und zur Bekämpfung von Steuerhinterziehung, schon immer bei unterschiedlichsten Unternehmen anfragen (meines Wissens nach, gehören dazu auch Prepaidkreditkarten, etc.). Es wäre auch nichts neues, dass PayPal rein rechtlich ein ganz normales Girokonto darstellt.

      Da das Finanzamt als staatliche Institution natürlich mit dem Jobcenter zusammenarbeitet, weil auch Sozialbetrug ein Straftatbestand ist, ist das also seit Jahren nichts neues und würde in diesem Fall auffliegen. Das aber eine Anfrage direkt von Jobcenter gestellt würde, wäre mir neu – dafür brauchen die erstmal Personal – die sind ja schon froh wenn die das laufende Geschäft schaffen.

      Kurz lässt sich also sagen:
      Im Rahmen eines strafrechtlichen Verfahrens war es seit Jahren schon immer möglich eine Anfrage zu stellen. Würde ich zum Beispiel bei der Eröffnung eines Insolvenzverfahrens mein PayPal Konto mit Guthaben unterschlagen, würde dies eine Straftat darstellen wenn dies auffliegt. Eine Ermittlungsbehörde (gleichwohl welche, ob Finanzamt, etc.) kann immer entsprechende Anfragen stellen, wenn es einen glaubhaften Anfangsverdacht des Betruges gibt. Das ist nichts neues und wird von Juristen seit Jahren so gehandhabt.

      Jetzt so zu tun als wäre das neu und dies unheimlich zu stilisieren für eine Schlagzeile, grenzt an Bildzeitungsniveau aller erster Klasse.

    3. Raphael, du weisst schon, dass das hier an Majestätsbeleidigung grenzt? Widerworte und sachlich richtige Gegenargumente sind ganz böse.
      Etwas gutes hat die Sache ja. Da verkauft der große Hobby-Jurist reisserisch eine alte Kamelle für neu und bringt damit sein demutsvolles Fussvolk doch glatt dazu, sich auch mal mit den AGB’s, die sie seit langer Zeit munter akzeptieren, zu beschäftigen.

      Etwas verwunderlich ist allerdings, dass du nicht im Forum posten kannst. Normalerweise bekommt man 3 bis 4 Beiträge zugestanden und bevor es dann eng wird, weil die Gegenargumentation stichhaltig ist, sperrt Ottokar kurzerhand zum Zeichen seiner Überlegenheit (hust) und unter Beifall seiner Bewunderer. Was läuft hier falsch?

      • Öhm, fangen wir mal chronologisch an:

        1. Wer soll hier jetzt „das Staatsoberhaupt“ sein? Ottokar* und seine Community?
        2. Soll ich mich mit dem „Hobby-Jurist“ angesprochen fühlen (ehrlich gesagt bin ich echt etwas verwirrt, wie du das alles meinst)?
        3. Wenn man die Menschen dazu animiert, sich damit intensiver zu beschäftigen, in welcher Form auch immer, finde ich das gut. Viel zu wenig Leute lesen sich die AGBs/Datenschutzbestimmungen durch und akzeptieren einfach alles. Das kann es einfach nicht sein…
        4. Hatte mich dort registriert, Email bestätigt und muss wohl irgendwas unproduktives liefern**, damit ich in speziellen Sub-Foren auch was schreiben kann
        5. Du magst mir also sagen, wenn man sachlich diskutiert und dann sogar noch einen Schritt weitergeht und „Gegenargumentiert“, man vom virtuellen Hausrecht gebrauch macht?

        Aber nichtsdestotrotz, bitte im Hinterkopf behalten: Dieser Artikel von mir ist NICHT wegen Ottokar und/oder ähnliches erstellt worden/gewidmet.

        Wie bereits schon mehrfach hier geschrieben***, hatte ich in meinem persönlichen Umfeld an einem Tag miterlebt, dass die Meldung rumgeht, dass das JobCenter ab Juli VOLLEN ZUGRIFF erlangen kann vom PayPal Kundensatz. Diese Meldung wurde nicht nur über die Internetpräsenz von Ottokar verbreitet, sondern von vielen anderen ebenfalls und entsprechend nahm es seinen Lauf. Da mich das persönlich interessiert hat, habe ich mich einfach damit etwas intensiver beschäftigt und kurz, knapp + einfach zusammengefasst (dieser Blog heißt nicht umsonst „Gedankenausbruch“).

        *letztendlich kam Ottokar auf mich/uns zu und meinte, dass ich falsche Aussagen tätigen würde und sein Artikel „schlecht behandel“, dabei hatte ich weder sein Artikel hier erwähnt, geschweige noch verlinkt als URL. Ich beziehe mich nur auf die allgemeine Meldung von 239023490234 verschiedene Seiten, die genau das oder ähnliches vermeldet haben
        **habe zu den ausgewählten, zugänglichen Themen überhaupt nichts konstruktives beizutragen, worauf ich Zugriff habe
        ***anscheinend ließt man sich wohl hier nicht alles durch, teils verständlich, weil wall-of-text, aber bitte nicht irgendwelche Thesen aufstellen

        • Noch zu früh am Morgen :-) Du hast das jetzt genau verkehrt herum verstanden ;-)

          Zitat: 5. Du magst mir also sagen, wenn man sachlich diskutiert und dann sogar noch einen Schritt weitergeht und “Gegenargumentiert”, man vom virtuellen Hausrecht gebrauch macht?
          So isses.

          • Kein Problem, passt!

            Selbst wenn das so ist, sein gutes Recht ist es immerhin. Wie man nun moralisch dazu steht oder man im Hinterkopf denkt, bleibt dann doch jedem selbst überlassen. :P

            Ich mache hier auch nicht wirklich ein großen Fass auf. Finde es nur schade, dass die Community hier rüber stürmt und wie [hier irgendwas einfügen] sich über meinen Artikel zerreißen, irgendwelche Verschwörungstheorien und Thesen aufstellen. Angefangen von „Corporate Blog powered by Company XYZ“ (und das sogar von einem Co-Admin…), bis hin zu irgendwelche persönlichen Angriffe_n.

            Angefangen hat es, nur weil irgendjemand zufällig auf diesen Artikel hier gestoßen ist und diesen dort drüben verlinkt hat.

            Wie gut nur, dass mich das persönlich nicht so wirklich interessiert und können sogar noch froh sein, so ein netten und kontaktfreudigen Raphael anzutreffen. Jeder anderer hätte rechtliche Konsequenzen in die Wege geleitet.

            Zum Beispiel:
            Beleidigung (https://de.wikipedia.org/wiki/Beleidigung_(Deutschland))
            Rufmord (https://de.wikipedia.org/wiki/Verleumdung_(Deutschland))
            falsche Verdächtigung (https://de.wikipedia.org/wiki/Falsche_Verd%C3%A4chtigung)
            Copyright-Verletzungen (https://de.wikipedia.org/wiki/Urheberrecht_(Deutschland))
            […]

            Und ich weiß jetzt schon, dass ich es bereue, diesen Kommentar verfasst zu haben.

          • Zitat: „Und ich weiß jetzt schon, dass ich es bereue, diesen Kommentar verfasst zu haben.“
            Musst du nicht. Ähnliche Abläufe gab es immer mal wieder, die dann aber leider schnell im Nirvana verschwunden sind. Von daher bleibt die Hoffnung, dass der ein oder andere durch solche Blogs und Beiträge die heisse Luft, die so gern im Forum gepustet wird, auch als solche erkennt.

      • Hier wurde niemand gesperrt.
        In bestimmten Bereichen kann jedes neue Mitglied erst ab einer Mindestanzahl von eigenen Beiträgen schreiben. Das ist eine übliche Vorsichtsmaßnahme gegen Spammer und nicht von mir abhängig.
        Was hier falsch läuft? Das sind solche unsachlichen Kommentare wie deine.

        • Ich habe mir sowas ähnliches schon gedacht, dass das erst ab einer bestimmten Beitragszahl funktioniert.

          Dafür jedoch irgendwo irgendwas sinnloses zu schreiben, sodass ich auch woanders etwas dazu beitragen kann, das auch angemessen ist, ist in meine Augen unangemessen und nicht angebracht.

    4. Hallo,

      jetzt warten wir seit gestern Abend gespannt darauf das du es noch einmal überprüfst aber seit dem ist hier Funkstille. Was ist denn nun ?

      • Hey,
        ich habe mir das gestern nochmal angeschaut und für mich selbst paar Notizen gemacht.

        Ebenso habe ich schon den kleinen Seitenhieb in Form von einer Ergänzung als neuer Artikel von Ottokar gelesen und wahrgenommen.

        Ich persönlich werde meine eigene Notizen mit jemanden durchgehen und sofern sie richtig sind, folgt hier eine Ergänzung.

        • „Ebenso habe ich schon den kleinen Seitenhieb in Form von einer Ergänzung als neuer Artikel von Ottokar gelesen und wahrgenommen.“

          Ich bin aber nicht Ottokar. Mich interessiert das was stimmt und ich will sicher sein das ich kein Risiko eingehe. Evtl. wäre es sinnvoll ihr tauscht euch direkt aus und gibt ein Statement zusammen ab das allen hilft. Diese Situation jetzt ist Bullshit.

          • Ich weiß, dass du nicht Ottokar bist. Würde ich dich meinen, hätte ich nicht in der dritten Person von Ottokar geschrieben.

            Wenn du zu 100% sicher sein willst, ganz gleich, „welche Partei recht hat“, dann kündige dein PayPal-Benutzeraccount. Im Zweifelsfall wird man so oder so die entsprechenden Informationen von PayPal anfordern, sollte man der Meinung sein, dass (beispielsweise) du dir eine kleine, goldene Nase verdienst.*

            Zumal in den „neueren Formularen“ für Arbeitslosengeld II gefragt wird, ob man einen PayPal-Account besitzt. Das würde mir persönlich schon zu bedenken geben.

            Kleine Anmerkung zu „Diese Situation jetzt ist Bullshit“: Ich persönlich habe nichts gegen die News-Seite, weder gegen das Forum, noch gegen die Community (obwohl da schon teilweise harte Sachen genannt wurden (gegen mich), aber das hast du ja bestimmt schon selbst gelesen). Diesen Beitrag habe ich auch nicht geschrieben, um irgendjemanden einen kleinen Seitenhieb und/oder ähnliches zu verpassen, sondern darum, weil viele Menschen in meiner Umgebung „eingeschüchtert“ und „panisch“ reagiert haben, dass PayPal angeblich dem JobCenter vollen Zugriff auf die hauseigene Daten(bank) gewährt und ich mir daraufhin die Datenschutzbestimmungen und Co. selbst durchgelesen habe. Es hat nicht nur Webseite von Ottokar darüber geschrieben, sondern auch noch einige mehr und ich beziehe mich auf die Allgemeinheit. :)

            *Selbst als Arbeitslosengeld II-Empfänger kann man unter Umständen einfach sein PayPal-Benutzeraccount behalten. Wenn du damit ausschließlich NUR bezahlst, wirst du überhaupt keine „Schwierigkeiten“ bekommen (und etwaige Kontoauszüge/Transaktionen dazu, sofern mal verlangt, können getrost geschwärzt werden). Wenn du damit Geld empfängst, beispielsweise weil du über eBay etwas privates verkauft hast, zählt das unter „Vermögensumwandlung“, solange du das nicht auf Dauer machst und/oder sogar Gegenstände preiswert einkaufst und mit Gewinn bei eBay verkaufst (da spielt auch das Finanzamt eine große Rolle, sollte das so sein)

    5. Leider sind die Informationen, die Sie hier über uns verbreiten, unvollständig und Ihre Anmerkungen dazu teilweise falsch.
      Das Jobcenter in Nr. 7 der neuen PayPal-Datenschutzgrundsätze nicht genannt werden, spielt gar keine Rolle. Bekanntermaßen sind Jobcenter als gemeinsame Einrichtungen Körperschaften des öffentlichen Rechts, oder werden in Eigenverantwortung der Kommune betrieben. In beiden Fällen handelt es sich per Definition um eine Behörde.
      Bekanntermaßen verändert das Weglassen von relevaten Informationen, wie hier von Ihnen praktiziert, die Bedeutung ihres Inhaltes grundlegend.
      Problematisch ist nicht der Umfang der unter Nr. 6 der neuen PayPal-Datenschutzgrundsätze genannten Daten, oder der Umfang der unter Nr. 7 der neuen PayPal-Datenschutzgrundsätze genannten Institutionen, an welche eine Datenweitergabe erfolgen kann, sondern dass aufgrund des neuen 1. Satzes in Nr. 7 der neuen PayPal-Datenschutzgrundsätze der Kunde der Datenweitergabe per se zustimmt und PayPal ausdrücklich zur Weitergabe anweist, womit das Bankengeheimnis keine Rolle mehr spielt, Zitat:
      „Sie stimmen ausdrücklich zu und weisen PayPal an, dass mit Ihren Informationen die nachfolgenden Maßnahmen ergriffen werden dürfen“
      Hierbei handelt es sich um nicht weniger als einen umfassenden Verzicht auf den Schutz der unter Nr. 6 der neuen PayPal-Datenschutzgrundsätze genannten Daten, verbunden mit einer konkreten Anweisung zur Weitergabe dieser Daten, u.a. an jede Behörde und „sonstigen Dritten“, wenn es PayPal für „angemessen“ hält.

      • Hallo Ottokar,

        erstmal vorab, wenn Du nichts dagegen hast, können wir gerne beim „Du“ bleiben.

        Wie stimmig Deine Erklärung auch sein mag, aber schau dir mal die alte Version und die kommende, neue Version der Datenschutzbestimmungen von PayPal an. Beide Formen habe ich oben im Beitrag verlinkt und sogar auch noch extern abgespeichert, sollte PayPal im späteren Verlauf daran etwas verändern oder an den URLs.

        Die von Dir oder Euch genannten „Klauseln“ gab es schon sehr lange vor der zukünftigen Änderung. In Eurem Beitrag steht, dass diese erst ab dem 01. Juli 2015 in Kraft treten, dass aber definitiv falsch ist, wenn man mal beide Versionen vergleicht.

        Ich hatte mir alles durchgelesen gehabt und verglichen, da Ihr mit Eurer Meldung viele Menschen in Schrecken und Angst gesetzt habt. Signifikante Änderungen konnte ich nicht wirklich feststellen. Die neue Datenschutzbestimmungen sind in Folge deswegen ab dem 01. Juli 2015 gültig, da das Unternehmen sich spaltet, also eBay und PayPal.

        Im Groben und Ganzen sind dort folgende Änderungen festzustellen: Händlerrabatte sinken, Käuferschutz gelten auch für digitale Waren und die Datenschutzbestimmungen weisen auf einen Datenabgleich mit Facebook und Twitter hin. Zudem wurde einige, veraltete „Klauseln“ entfernt, da diese nicht mehr gültig sind. Herkunft dieser Änderung sind die „neuen“ AGB und deren Datenschutzbestimmungen.

        „Das Recht“, Behörden und Co. Zugriff auf die Kundendaten zu erlauben, gibt es schon lange und sind nicht erst seit dem 01. Juli 2015 gültig. Vergleiche, wie bereits schon geschrieben, einfach mal die alte und neue Datenschutzbestimmungen.

        An die Community: Ich wäre Euch äußerst dankbar, irgendwelche Verschwörungstheorien zur meiner Person (dazu zähle ich auch meinen persönlichen Blog dazu, da Freizeitvergnügen) einzudämpfen. Ich bin und bleibe „ein einfacher Privatmensch“, der das hier alles aus Spaß macht. Ebenso das ellenlange rauskopieren von Texten, da Google „Duplicate Content“ (https://de.wikipedia.org/wiki/Duplicate_Content) nicht mag. Wäre nett, wenn Du, Ottokar ein Bisschen darauf achten würdest. :)

        Wenn Du magst, kannst Du mal schauen, dass der neu registrierte Benutzeraccount namens „Raphael“ von mir bei Euch Zugang erlangt, sodass ich, sofern natürlich gewünscht, auch mit Eurer Community drüben in diesem Thread sachlich diskutieren kann. Derzeit kann ich, trotz verifizierter Email-Adresse, nur in sehr wenigen Sub-Foren etwas veröffentlichen (bleibt aber natürlich Dir/Euch überlassen, ich würde mich jedoch freuen).

        Sollte ich irgendwo falsch gelegen haben und es ist „nachweisbar“ und logisch, ändere ich den Beitrag natürlich – warum denn auch nicht? Vorerst hatte ich nicht ohne Grund den Artikel von Euch nicht verlinkt/angegeben, da sowas nicht sein muss, irgendwelchen Streit und/oder ähnliches herbei zu provozieren.

        • Ich überprüfe das heute Abend nochmal.

          Zu Deiner Aussage im Forum: „Mit dem Absenden dieses Beitrages hat man mir, wie ich eben feststellen musste, ohne zu Fragen ein Newsletter-Abo untergejubelt.“

          Du hast unter Deinem Beitrag die Checkbox „Bei neuen Beiträgen (KEINE KOMMENTARE!) mich automatisch benachrichtigen“ angeklickt. Dementsprechend hast Du eine Email erhalten, dass Du dies bestätigen sollst, indem Du auf die verlinkte URL in der Email klickst. Da Du dies (noch) nicht getan hast, bekommst Du weder eine Benachrichtigung, wenn ein neuer Kommentar eintrudelt (dafür trudelte diese Email bei Dir ein), noch bekommst Du einen Newsletter in Zukunft zugestellt (weil Du ihn gar nicht abonniert hast beziehungsweise eine Anfrage gestellt hast).

          Sowas nennt sich (Double-)Opt-in (https://de.wikipedia.org/wiki/Opt-in).

      • In der E-Mail, die ich erhalten habe, soll und kann ich lediglich das Newsletter-Abo bestätigen, mehr nicht.
        Etwas Anderes wir darin gar nicht genannt.
        Und jemanden über die Funktion „Bei neuen Kommentaren mich automatisch benachrichtigen“ gelich nich ein Newsletter-Abo anzuhängen, hat nichts mit Double-Opt-in zu tun. Im Medienrecht gibt es dafür eine andere Bezeichnung, die ich hier nicht wiedergeben möchte.

        Um zum eigentlichen Thema zurück zu kommen.
        Das Nr. 7 S. 1 und Nr. 7.1. der neuen PayPal-Datenschutzgrundsätze inhaltlich mit den Abschnitt „Offenlegung gegenüber Dritten außer PayPal-Kunden“ der aktuellen PayPal-Datenschutzgrundsätze identisch sei, stimmt nicht.
        Bislang werden dort weder „Behörden“ noch „sonstige zuständige Behörden“ oder „sonstige Dritte“ pauschal genannt.
        Allerdings beinhalten auch die aktuellen PayPal-Datenschutzgrundsätze eine Öffnungsklausel, Zitat: „(…nicht beschränkt auf die Behörden, die in der Tabelle unter der Überschrift „Behörden“ unten aufgeführt sind) oder Dritten, … von denen wir glauben, dass sie zur Untersuchung von Betrugsfällen oder anderen ungesetzlichen oder potenziell ungesetzlichen Aktivitäten … geeignet sind“.
        Der Umfang der Daten wird dabei aber durch das Bankengeheimnis begrenzt, dieses Regulans entfällt jedoch mit Nr. 6 der neuen PayPal-Datenschutzgrundsätze.

        • Das ist eine pauschale Email, die bei neuen Newsletter- sowie Kommentar-Abonnement_en angezeigt/versendet wird. Letztendlich muss man diesen so oder so zustimmen mit einem Klick auf dem Link in der Email, wobei das dann immer noch ein Opt-In-Verfahren ist. Ich nehme das mal als Kritik an und formuliere es um.

          Wie bereits geschrieben: Ich schaue mir das heute Abend auf jeden Fall nochmal an und werde es logischerweise korrigieren, wenn ich auf dasselbe stoße. Muss nämlich nicht sein, dass neue Besucher in die Irre geleitet werden beziehungsweise falsche Informationen aufgetischt bekommen hier.

          • Zitat: „Problematisch ist nicht der Umfang der unter Nr. 6 der neuen PayPal-Datenschutzgrundsätze genannten Daten, oder der Umfang der unter Nr. 7 der neuen PayPal-Datenschutzgrundsätze genannten Institutionen, an welche eine Datenweitergabe erfolgen kann, sondern dass aufgrund des neuen 1. Satzes in Nr. 7 der neuen PayPal-Datenschutzgrundsätze der Kunde der Datenweitergabe per se zustimmt und PayPal ausdrücklich zur Weitergabe anweist, womit das Bankengeheimnis keine Rolle mehr spielt, Zitat:
            “Sie stimmen ausdrücklich zu und weisen PayPal an, dass mit Ihren Informationen die nachfolgenden Maßnahmen ergriffen werden dürfen”“
            Antwort:
            Alt: Sie stimmen ausdrücklich zu und weisen PayPal an, dass die nachfolgenden Maßnahmen ergriffen werden dürfen
            Neu: Sie stimmen ausdrücklich zu und weisen PayPal an, dass mit Ihren Informationen die nachfolgenden Maßnahmen ergriffen werden dürfen


            Zitat: „Alles was in Nr. 6 der neuen PayPal-Datenschutzgrundsätze steht, ist neu.“
            Antwort: Siehe einfach unten die Zusammenfassung, die ich geschrieben habe. Alle Punkte waren auch vorher vorhanden. Auch, wenn unter Umständen mit einer anderen Nummerierung. Die Intention geht jedoch nicht verloren. In beiden Datenschutzbestimmungen sind dieselbe Intentionen vorhanden.


            Zitat: „Bislang werden dort weder „Behörden“ noch „sonstige zuständige Behörden“ oder „sonstige Dritte“ pauschal genannt.“
            Antwort: Nutze mal „STRG + F“ im Browser.


            Alt (Zuletzt aktualisiert am 29. Dezember 2014):
            – 1. Übersicht

            – 2. Binding Corporate Rules (Unternehmensweit geltende Leitlinien)

            – 3. Von uns gesammelte Informationen

            – 4. Unsere Nutzung und Offenlegung von Informationen
            Offenlegung gegenüber Dritten außer PayPal-Kunden
            PayPal verkauft oder vermietet ohne Ihre Zustimmung keine persönlichen Daten an Dritte für deren Marketingzwecke. Eine Offenlegung erfolgt nur sehr eingeschränkt und ausschließlich zu den in dieser Richtlinie beschriebenen Zwecken. Dies schließt die Weiterleitung von Daten an Nicht-EWR-Mitgliedsstaaten ein. Sie stimmen ausdrücklich zu und weisen PayPal an, dass die nachfolgenden Maßnahmen ergriffen werden dürfen:

            Offenlegung von Informationen, einschließlich aber nicht beschränkt auf: Transaktionsdaten, Konten, persönliche Daten sowie den Informationsaustausch mit Polizei, Sicherheitskräften, staatlichen, zwischenstaatlichen und überstaatlichen Institutionen, mit Vertretungen (außer Steuerbehörden), Abteilungen oder Regulierungsbehörden oder Organisationen (einschließlich aber nicht beschränkt auf die Behörden, die in der Tabelle unter der Überschrift „Behörden“ unten aufgeführt sind) oder Dritten, einschließlich Gruppenunternehmen, von denen wir glauben, dass sie zur Untersuchung von Betrugsfällen oder anderen ungesetzlichen oder potenziell ungesetzlichen Aktivitäten sowie Verstößen gegen unsere Nutzungsbedingungen geeignet sind (einschließlich Ihres Kreditkartenanbieters, Ihrer Bank oder des Anbieters Ihrer sonstigen Zahlungsquelle). Wenn uns von Ihnen falsche oder ungenaue Informationen gegeben wurden und wir einen Betrug feststellen, geben wir die relevanten Daten an entsprechende Auskunfteien zur Verhinderung von Betrug bzw. an Strafverfolgungsbehörden weiter. Wir und andere Organisationen können diese Daten (einschließlich der Daten aus anderen Ländern) nutzen, um Betrug und Geldwäsche zu verhindern. Bitte kontaktieren Sie uns, wenn Sie weitere Details zu den am Ende dieser Richtlinie genannten Auskunfteien genannt bekommen wollen.

            Im Sinne dieser Tabelle umfasst die Wendung „Alle Kontoinformationen“ folgende Informationen: Name, Adresse, E-Mail-Adresse, Telefonnummer, IP-Adresse, Geräteerkennung, Handyerkennung und/oder Nummer, Kontonummer, Kontotyp, Angaben zu mit dem Konto verknüpften Finanzierungsinstrumenten, Details zu Zahlungsvorgängen, Details zu geschäftlichen Transaktionen, Kundenangaben und -berichte, Kontoeinstellungen, Kundendaten, die wir im Zuge der gesetzlichen Verpflichtung zur Identifizierung unserer Kunden bekommen haben und Kundenkorrespondenz.*

            *bezieht sich nur auf die Karteien, darunter zählen nicht Behörden

            – 5. Informationssicherheit

            – 6. Aufrufen und Ändern Ihrer persönlichen Angaben

            – 7. Verantwortlichkeit


            Neu (Datum des Inkrafttretens: 1. Juli 2015):
            – 1. Übersicht

            – 2. Von uns erfasste Daten
            „Kontoinformationen: Für die Zwecke der vorliegenden Datenschutzgrundsätze umfassen Kontoinformationen („Kontoinformationen“) immer: Name, Adresse, E-Mail-Adresse, Telefonnummer, Benutzername*, Foto*, IP-Adresse, Geräte-ID, Standortdaten*, Kontonummern, Kontoarten, Angaben zu den mit dem Konto genutzten Zahlungsinstrumenten, Details der Zahlungstransaktionen, Details zu geschäftlichen Transaktionen, Kundenangaben und -berichte, Kontovoreinstellungen, Angaben zur Identität, die im Rahmen unserer „Know Your Customer“-Prüfungen erfasst wurden, und Kundenkorrespondenz.

            *neu hinzugekommen und erhielt nun ein eigenen Punkt in der Datenschutzbestimmungen, so lösen sich diese Informationen aus der Beschränkung „bezieht sich nur auf die Karteien, darunter zählen nicht Behörden“

            – 3. Verwendung der erfasten personenbezogenen Daten

            – 4. Marketing

            – 5. Offenlegung personenbezogener Daten gegenüber anderen PayPal-Nutzern

            – 6. Offenlegung personenbezogener Daten gegenüber anderen Dritten
            PayPal verkauft oder vermietet ohne Ihre Zustimmung keine persönlichen Daten an Dritte für deren Marketingzwecke. Eine Offenlegung erfolgt nur sehr eingeschränkt und ausschließlich zu den in diesen Datenschutzgrundsätzen beschriebenen Zwecken. Dies schließt die Weiterleitung von Daten an Nicht-EWR-Mitgliedsstaaten ein. Sie stimmen ausdrücklich zu und weisen PayPal an, dass mit Ihren Informationen die nachfolgenden Maßnahmen ergriffen werden dürfen:

            Offenlegung von Kontodaten gegenüber der Polizei und sonstigen Strafverfolgungsbehörden, Sicherheitskräften, zuständigen staatlichen, zwischenstaatlichen oder überstaatlichen Behörden, sonstigen zuständigen Behörden (außer den Steuerbehörden), Ministerien, gesetzgebenden Organen, Regulierungsbehörden oder Organisationen (darunter die im Abschnitt „Behörden“ [Live-Link: hier] aufgeführten Behörden) und sonstigen Dritten, darunter Unternehmen der PayPal-Gruppe, bei denen wir begründet davon ausgehen können, dass es für uns angemessen ist, diese bei ihren Nachforschungen zu Betrug und anderen illegalen oder potenziell illegalen Aktivitäten oder Untersuchungen in Bezug auf Verstöße gegen unsere Nutzungsbedingungen (einschließlich Ihrer Zahlungsquellen- oder Kreditkartenanbieter) zu unterstützen.
            Wir und weitere Organisationen, darunter solche Parteien, welche PayPal akzeptieren, sind ebenfalls zur Offenlegung, zum Zugriff und zur Verwendung der erforderlichen Informationen (darunter Daten aus anderen Ländern) berechtigt, um sie und uns bei der Bewertung und Verwaltung von Risiken (darunter zur Prävention von Finanzbetrug, Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung) zu unterstützen. Bitte kontaktieren Sie uns, wenn Sie weitere Details zu den am Ende dieser Richtlinie genannten Auskunfteien genannt bekommen wollen. Klicken Sie ], um weitere Informationen zu diesen Stellen, Auskunfteien und weiteren Dritten zu erhalten.

            – 7. Grenzüberschreitende Offenlegung personenbezogener Daten
            (Offenlegung gegenüber Dritten außer PayPal-Kunden

            Die Änderungen, die an diesem Abschnitt vorgenommen wurden, dienen der Verdeutlichung der Verfahren zur Weitergabe von Daten an Dritte wie Strafverfolgungsbehörden, Kreditkartenagenturen und Partnerunternehmen durch PayPal. Aus Gründen der Übersichtlichkeit haben wir die vollständige Liste dieser Dritten aus den Datenschutzgrundsätzen herausgenommen und in ein separates Dokument verschoben, welches über separate Links, die direkt auf die vollständige Liste verweisen, aufgerufen werden kann (weitere Details siehe Absatz 8). Dieser Abschnitt wurde auch an das geänderte Verhältnis zwischen eBay und PayPal angepasst. Die beiden Parteien werden voneinander unabhängig, möchten aber weiterhin gemeinsam Benutzern alle bisherigen Transaktionsmöglichkeiten bei bewährter Benutzerfreundlichkeit bieten. Diese Änderungen in diesem Abschnitt relektieren das Teilen von Konteninformationen von PayPal mit eBay und anderen Drittparteien zum Zweck der Betrugsverhinderung und des Wie immer dürfen Dritte diese Informationen zu eigenen Marketingzwecken nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Nutzers verwenden.)

            – 8. Ihre Nutzung von Informationen und PayPal-Diensten

            – 9. Informationssicherheit

            – 10. Aufrufen und Ändern Ihrer persönlichen Angaben

            – 11. Verantwortlichkeit


            Was lernen wir daraus?
            PayPal hat, aufgrund neue Features und Co. die neue Datenschutzbestimmungen erheblich erweitert und die „kritisierte Freigabe von personenbezogene Daten“ sind auch in der alten Datenschutzbestimmungen vorhanden.

          • Wenn man das Ganze verharmlosen will, findet sich dazu natürlich genügend Interpretationsspielraum – insbesondere wenn man relevante Fakten dabei weg lässt, oder nicht weiter hinterfragt.
            Fakt ist, dass
            – der Umfang der Daten deutlich erweitert wurde,
            – die aktuellen Datenschutzgrundsätze die Weitergabe deutlich eingeschränken,
            – bei den neuen Datenschutzgrundsätzen diese Eingeschränkung nicht mehr vorhanden ist.
            Von „Inhaltlich gleich“ zu reden ist schlicht falsch und „das ist doch jetzt auch schon so“ stimmt angesichts der o.g. Änderungen eben nicht.
            Praktisch macht es die Kombination aus den Änderungen der „Kontoinformationen“ (aktuell unter „2. Von uns erfasste Daten“, neu unter „6. Unsere Nutzung und Offenlegung von Informationen“) und aus den Änderungen der „Offenlegung gegenüber Dritten außer PayPal-Kunden“ (aktuell unter „6. Offenlegung personenbezogener Daten gegenüber anderen Dritten“, neu unter „7. Offenlegung gegenüber Dritten außer PayPal-Kunden“).
            De facto könnte man auch schreiben: „PayPal: auch neuer Datenschutz erlaubt Datenweitergabe an Jobcenter“.
            Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.

            • Ottokar, Sie scheinen nicht verstehen zu wollen. Ich habe aber einen stark sozial ausgeprägten Charakter und erkläre es Ihnen nochmals:

              PayPal hatte auch schon vorher das Recht Datensätze an Dritte weiterzugeben, wenn diese mit einem richterlichen Beschluss angefragt wurden. Gründe hierfür sind und waren Betrugsabsichten oder anderes in dieser Art. Das was Sie hier ansprechen und als Eklat darstellen wollen, ist mit Nichten eine Erbse in der Erbsensuppe. Warum? Ich erkläre ihnen auch dies.

              Einnahmen aus dem Verkauf von Hausrat, persönlichen Gegenständen, Kleidung usw. stellen mitnichten ein anrechenbares Einkommen dar, sondern sind vielmehr als Vermögensumschichtung aufzufassen.

              Dies ergibt sich u.a. aus der Definition von Vermögen nach § 12 SGB II (identisch mit § 19 SGB XII). Für den hier behandelten Punkt interessant ist allerdings nicht, was nun im Einzelnen als Vermögen gilt, sondern vielmehr, was als nicht anrechenbares Vermögen angesehen wird (§ 12 III SGB II). Dazu zählt insbesondere: Angemessener Hausrat (§ 12 III Nr. 1 SGB II). Nur wer einen schwunghaften Handel im Internet betreibt, hat gegebenfalls kein Anspruch mehr auf ALG II (Sozialgericht Wiesbaden S 16 AS 79/06 ER).

              Vermögensumschichtung bedeutet, dass eine Verwertung bereits bestehender Vermögenswerte – d. h. eine Vermögensumschichtung – in der Regel kein Einkommen, sondern weiterhin Vermögen darstellt (Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen L 9 AS 7/08 04.09.2008, Urteil).

              Es geht also nicht darum was ALG II Bezieher privat veräußern, weil dieses defacto nicht angerechnet werden dürfte, sondern es geht einzig und alleine um die dicken Fische im Netz die erwerbsmäßigen Betrug begehen im großen Stil. Heißt: Einen Onlinehandel betreiben und diesen am deutschen Fiskus (Sozialbetrug & Steuerhinterziehung) versuchen vorbei zu schleusen.

              Die Ermittlungen gab es schon seit Einführung der Hartz-Reformen (und vom Finanzamt immer), also zehn Jahre – dabei wurden auch Daten aus PayPal oder anderen Kreditinstitutionen verwendet. Denn wie sie sicherlich wissen, kann auf richterlichen Beschluss mittlerweile auch ihr ganz normales Girokonto eingesehen werden.

            • Zitat: „De facto könnte man auch schreiben: “PayPal: auch neuer Datenschutz erlaubt Datenweitergabe an Jobcenter”.“

              Das ließt sich aus dem ersten Beitrag, der von Euch veröffentlicht wurde, aber etwas anders. „Zitat: PAYPAL: BALD DATENWEITERGABE AN JOBCENTER?“ – Quelle: http://www.gegen-hartz.de/nachrichtenueberhartziv/paypal-bald-datenweitergabe-an-jobcenter.php

              Den Rant-Artikel, der einen Tag später veröffentlicht wurde, lasse ich mal komplett außen vor – da war mein Beitrag schon online.

              Verdauen wir es nochmal:
              Neue Darstellung: “PayPal: auch neuer Datenschutz erlaubt Datenweitergabe an Jobcenter”
              Tatsache: „PAYPAL: BALD DATENWEITERGABE AN JOBCENTER?“

              Klingt nach einem Widerspruch.

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