Deutsche Kreditbank – In Zukunft auch im Supermarkt Geld abheben

DKB - Deutsche Kreditbank AG

Die Deutsche Kreditbank ist eine Kooperation mit Barzahlen eingegangen. Somit können DKB Kunden nicht nur an allen Bankautomaten Geld abheben, sondern auch beim Supermarkt.

Kunden der Deutsche Kreditbank haben bald die Möglichkeit, in vielen Supermärkten und ähnliche Unternehmen an der Kasse sich Geld auszahlen zu lassen (50-300€). In Zusammenarbeit mit Barzahlen kann man so beispielsweise beim Penny Markt oder auch REWE sich Geld auszahlen lassen.

So ein ähnliches Konzept kennt man vielleicht schon von Number26. Dort wird diese Möglichkeit „Cash26“ genannt und kann über die hauseigene Smartphone-App sich einen EAN-Code generieren lassen, womit man an der Kasse entweder Geld aus- oder einzahlt. DKB Kunden haben aber erstmal nur die Möglichkeit, sich Geld vom Konto auszahlen zu lassen.

Anders als bei Number26 ist jedoch hier jegliche Transaktion kostenlos für DKB Kunden (N26 erlaubt nur 100€/Monat ohne zusätzlichen Gebühren). Man soll über die hauseigene DKB-App sich einen EAN-Code generieren lassen + diesen per TAN bestätigen und schon kann man den Code an der Kasse verwenden. Da der Code sicherlich eine nicht allzu „kurze“ Gültigkeit hat, kann man diesen auch schnell daheim via WLAN generieren lassen und paar Momente später an der Kasse verwenden. Nicht immer hat man bekanntlich überall Netz, erst recht relativ selten im Supermarkt.

[Randbemerkung: In vielen Supermärkten kann man „auch so“ Geld „abheben“, wenn man dort für mindestens 20€ (irgendwas) einkauft und den Einkauf via EC-Karte bezahlt. Dann wird der Warenwert + Wunsch-Betrag vom Girokonto abgebucht.]

Somit bietet die DKB nicht nur eine weltweite, kostenfreie Möglichkeit an, sich an alle Geldautomaten zu bedienen und Geld abzuheben, sondern auch bald im Supermarkt. Inwieweit das sinnvoll ist, lässt sich natürlich drüber streiten. Als DKB Kunde kann man eh schon jeden Geldautomaten kostenfrei nutzen, um Geld abzuheben. Eine weitere Möglichkeit via Supermarkt ist sicherlich nett, aber wahrscheinlich nicht dringend vonnöten.

Interessanter wird es auf jeden Fall, wenn man „die Akzeptanz“ wie bei Number26 aka Cash26 erweitert und nicht nur Geld abheben, sondern auch einzahlen kann im Supermarkt. Ich persönlich vermute, dass das früher oder später kommen wird. Hoffentlich.


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    3 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

    1. Randbemerkung. Es heißt nicht EC Karte sondern „girocard“ manchmal geht auch „Maestro“ …

      EC Karte gibt es seit 2007 nicht mehr. Infos dazu bei girocard.eu und wikipedia.

      • Na ja … fotobln hat sicher recht, wenn es um den „offiziellen“ Sprachgebrauch geht, aber „auf der Straße“, am Stammtisch, in der Familie (oder auch von den meisten Angestellten beim Kundenkontakt zumindest beim Reden) wird das fragliche Teil immer noch „EC-Karte“ genannt.

        Kleiner Test: Was ist wahrscheinlicher – Du sprichst von ner „EC-Karte“ gegenüber dem/der SupermarktkassiererIn deines Vertrauens, und erhältst die Nachfrage „‚EC-Karte‘? Ach, Sie meinen Maestro?“ – oder doch eher umgekehrt? :)

        (Ähnlich wie im inoffiziellen(!) Sprachgebrauch es nach wie vor eher ungewöhnlich ist, von der „Agentur für Arbeit“ zu sprechen als vom „Arbeitsamt“, als umgekehrt. Desgleichen für PS/kW und kcal/kJ. Bei letzterem ist es sogar so, dass häufiger die Angabe in kJ fehlt, aber wenn in kJ da, ist sie auch in kcal da – weshalb ich grundsätzlich nur mit dem angeblich veralteten kcal arbeite statt mit dem „überflüssigen“ offiziellen kJ).

        Insofern brauchst du dir deshalb ums Altwerden keine Gedanken zu machen, Raphael ;)

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