Unitymedia: Aktivierungsgebühr wird auf 69,99 Euro angehoben

Unitymedia

Neukunden von Unitymedia müssen in Zukunft tiefer in die Tasche greifen. Denn ab sofort werden nun nicht mehr 49,99 Euro für die Aktivierungsgebühr fällig, sondern nun 69,99 Euro.

Ab heute müssen Neukunden von Unitymedia 20 Euro mehr für die Aktivierungsgebühren zahlen. Zuvor verlangte man einmalig 49,99 Euro, die nun aber auf 69,99 Euro angehoben wurden. Betroffen sind hier alle Tarife und nur Neukunden.

Ich persönlich kann nicht nachvollziehen, wieso man überhaupt eine Aktivierungsgebühr bei Neukunden verlangt. Aus unternehmerischer Sicht (Zusatzeinnahmen und Co.) schon, aber als potentieller Kunde eigentlich gar nicht.

Ich zahle doch keine (aufgerundete) 50 Euro beziehungsweise nun 70 Euro dafür, dass ich bei denen mindestens zwei Jahre lang zahlender Kunde sein darf. Sowas kann man höchstens machen, wenn man ein Monopol ist/betreibt und eine Alternative quasi nicht existent ist. Das ist hier ja nicht der Fall. Aber nun ja, müssen die wissen, ob das so eine gute Idee war (ist).


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    2 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

    1. du gehst wahrscheinlich von deinen „persönlichen“ Umständen/Voraussetzungen aus.
      teilweise gibt es jedoch noch nicht ausgebaute DSL-Gebiete (bspw. Schweizer Grenze oder ländliche Gebiete, teilweise gerade mal 1.200er möglich und das auch noch problematisch).
      in anderen Gebieten ist DSL bis 25.000 vorhanden, wobei Kabel aber 400.000 liefern kann
      dh. das sind teilweise schon andere „Hausnummern“/Geschwindigkeiten und dann muss man halt die Kosten mit einkalkulieren.

      • Da kann ich dir nur recht geben, finde es trotzdem schlecht. Klar, hier würden die Bauern wohl nach Kabel greifen (müssen) und in den 70€ teuren Apfel beißen, aber was ist mit Restdeutschland? Die haben die Alternative (DSL) unter Umständen und ist es da wert, die Bestellhürde höher zu setzen, wenn dort die Konkurrenz (DSL) ihr Internet fürn Apfel und Ei ohne Anschlussgebühren hergeben?

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