Nutzt Google tatsächlich Reflinks von Affiliate Programme?

Google

Über Google muss ich euch hoffentlich nicht viel erzählen. Aktuell gibt es neue Google Chromebooks, die zusammen mit Samsung (wer hätte das gedacht…) und Acer produziert wurde. Sie sind in vielen Ländern sowie Shops vertreten.

Goolge Chromebook - Samsung

Durch eine Google AdSense Werbung im Internet bin ich auf die (neuen) Google Chromebooks aufmerksam geworden.

Mein letzter Stand dazu war, dass diese gnadenlos ausverkauft waren und auch in Zukunft aktuell (vorerst) nicht mehr erhältlich sind. Daher interessierte es mich umso mehr, dass diese wieder verfügbar sind.

Zu den Chromebooks verfasse ich nun nicht viele Informationen dazu. Es gibt sie aktuell zwei Versionen. Einmal das Samsung Chromebook und das Acer C7 Chromebook.

Anschließend schaute ich mir an, in welchen Shops und Länder man diese erwerben kann. Fragt mich nicht wieso, aber aus Reflex überprüfe ich jeden Link, wohin dieser führt und ob das eventuell ein Affiliate-Link ist.

Zu meinem Erstaunen musste ich tatsächlich feststellen, dass es bei Amazon der Fall ist. Google nutzt tatsächlich Reflinks von dem Amazon PartnerNet Affiliate Programm. Pro Verkauf erhält die Person bis zu 10% von dem Einkauf, was der (geworbene) Kunde ausgeben hat. Bei einem Samsung Chromebook wären es also satte 29,90€, der pro Kauf auf das Guthabenkonto von Google geht und zeitnah ausgezahlt wird

Google Chromebooks Reflink - Amazon Partnernet

Erkennen kann man das ganz einfach. Man geht auf die Übersichtsseite von den Google Chromebooks, sucht sich ein Chromebook aus, klickt auf „Jetzt kaufen“ und navigiert mit der Maus zu dem Amazon Button. Bei einigen Browsern wird dann ganz unten links den Link (die URL) angezeigt.

Schon sieht man unten bei Amazon den „Tag crosB“. Bei Amazon ist der „Tag“ definitiv eine Zuordnung des Amazon PartnerNet Affiliate Programms.

Warum sich Google eine (sehr, sehr, …) kleine ‚Finanzspritze‘ gibt, weiß ich nicht. Aber eigentlich für so ein Unternehmen eigentlich nicht von Nöten. Vor allem wirft das auch kein gutes Licht finde ich. Lustigerweise hat nur das Land Deutschland bei Amazon solch eine Zuordnung. Kein anderes Land oder Shop hat solch eine Verlinkung.


  • Veröffentlicht von

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    4 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

    1. „Aber eigentlich für so ein Unternehmen eigentlich nicht von Nöten.“

      Google ist ein Unternehmen. Unternehmen wollen/müssen Gewinne erwirtschaften. Für mich also völlig legitim.

      „Vor allem wirft das auch kein gutes Licht finde ich.“
      Diese Aussage kann ich ebenso wenig nachvollziehen. Dem Kunden entstehen durch den Ref-Link keinerlei Nachteile.

      • Es ist Ansichtssache finde ich.
        Google macht mit seinen eigenen Produkten massiv an Einnahmen, warum muss dann hier an externe Mitteln zurück gegriffen werden?

        Vor allem: Wieso nur bei Amazon Deutschland? Die anderen Anbieter bieten auch doch (seriöse) Affiliate an.

        • Sehe ich genauso… Intern haben und machen sie doch so viel Geld, warum auch noch extern Geld gemacht werden muss. Hmmmm… Für die paar Euro die die da bekommen von Amazon.

    2. Ich finde das konsequent. Hätt ich eine gut funktionierende Suchmaschine würd ich auch dafür sorgen, dass immer meine Ref.-Links genutzt werden :)

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